Zu Gast bei den Schumanns: Louis de Boncourt



Datum/Zeit
25.01.2022
19:00

Louis de Boncourt

Louis de Boncourt begann im Alter von fünf Jahren mit dem Singen bei den Petit Chanteurs du Limousin und später in der Meisterklasse des Konservatoriums von Limoges, wo er auch mit der Viola begann. Schon bald entschied er sich für seine musikalischen Studien weiter voranzutreiben, indem er mit 11 Jahren in die Knabenchor des Centre de Musique Baroque de Versailles eintrat, wo er eine sehr umfangreiche und intensive Ausbildung erhielt. Nach Abschluss des Knabenchors wurde er am Conservatoire à Rayonnement Régional (CRR) in Paris aufgenommen und studiert parallel dazu Geschichte und Geografie an der Sorbonne. Danach beschloss er, sich voll und ganz dem Gesang zu widmen und trat in die Klasse von Robert expert am Konservatorium von Bobigny sowie in die Privatklasse von Russell Smythe in London ein. 2020 ging er nach Leipzig, um sich bei Regina Werner ausbilden zu lassen, mit der er seit eineinhalb Jahren zusammenarbeitet.

Louis hat im Laufe der Jahre reiche Chorerfahrung gesammelt, als ständiger Chorist in Versailles in Les Pages, dann im Jeune Choeur de Paris und heute im Gewandhauschor, aber auch als zusätzlicher Chorist im Chor des Diderot-Ensembles. So gibt er Konzerte in verschiedenen renommierten Konzertsälen im Großraum Paris wie der Pariser Philharmonie, der Königlichen Oper von Versailles, Notre-Dame de Paris, der Salle Pleyel, dem Théâtre du Chatelet, der Königlichen Kapelle von Versailles, aber auch an anderen Orten in ganz Frankreich unter der Leitung verschiedener Dirigenten wie Laurence Equilbay, Pierre Cao, René Jacobs… In Deutschland trat er in Leipzig im Gewandhaus, in der Thomaskirche, im Museum der bildenden Künste sowie in Merseburg auf.

Sein Repertoire als Solist erweiterte er bei Liederabenden in Frankreich, wo er in Paris am Conservatoire de Paris, in der Eglise de la Résurrection und in der Eglise Saint Marcel auftrat, sowie im Limousin in der Villa de la Texonière und im Maison du Berger mit den Pianisten José Carlosema Cabanes und Simon Adda-Reyss. Er gab Konzerte in Italien im Palazzo Corsini in Florenz anlässlich des „New Generation Festival“ und in Ungarn in Tokaj. Bei Studentenproduktionen trat er als Graf in Les Nozze di Figaro und als Podestat in Georges Bizets Le Docteur Miracle auf.

Jaqueline Conde

Jaqueline Conde wurde in Portugal geboren, in einem Dorf in der Nähe von Nazaré, bekannt für die größten Wellen der Welt. Sie ist Pianistin und Klavierlehrerin und spielt sehr leidenschaftlich Kammermusik. Sie begleitete mehrere Sänger und trat mehreren Kammermusikformationen bei, darunter dem Oak Trio und neuerdings mit dem Bariton Louis de Boncourt. Außerdem besuchte sie Meisterkurse für Instrumenten- und Kammermusik bei Sarah Willis, Artur Pizarro, Luiz de Moura Crasto und war unter anderem Schülerin von Luís Pipa, Sofia Lourenço und Luís Filipe Sá. Zurzeit unterrichtet sie neben seiner pianistischen Tätigkeit an der Musik- und Kunstschule Clara Schumann Leipzig, Musikschule Fantamusie und arbeitet als Korrepetitorin an der Musikschule Leipzig „Johann Sebastian Bach“.

 

Programm

Robert Schumann (1810-1856): Kernerlieder, nach Gedichten von Justinus Kerner

Jacques Ibert (1890-1962), La verdure dorée, nach Gedichten von Tristan Derème

Francis Poulenc (1899-1963), Le bestiaire, sur des poèmes d’Apollinair

 

Kostenloser Eintritt

Veranstalter: Gaston Rivero

 

Der Zugang zu allen Veranstaltungen in Schumann-Haus unterliegt der 2G-Regelung und Kontakterfassung gemäß der aktuellen Corona-Schutzverordnung des Freistaates Sachsen.